Literaturtipps

Literaturempfehlungen aus der Sicht von Angehörigen

AD(H)S

Co-Abhängigkeit

Doppeldiagnose und psychische Störungen

Drogen und Sucht

 

AD(H)S

  Dr. med Astrid Neuy-Bartmann

ADS - Erfolgreiche Strategien für Erwachsene und Kinder"

Verlag Klett-Cotta

  Zu AD(H)S steht inzwischen viel Literatur zur Verfügung.
Dieses Buch bietet eine gute Einführung in die ADS-Problematik und ihre Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige, auch wenn Suchtentwicklung darin nur gestreift wird.
 

Co-Abhängigkeit

  Ingrid Arenz-Greiving

Sucht und Familie

Verlag Lambertus

  Durch die Sucht eines Familienangehörigen gerät die Familie in unvorbereitete Situationen. Welche Strategien für die anderen Familienangehörigen sind hilfreich - auch für den Süchtigen.
Als betroffene Mutter habe ich viel Nützliches aus dem Buch nehmen können.
  Reinhold Aßfalg

Die heimliche Unterstützung der Sucht: Co-Abhängigkeit

Verlag Neuland

  Reinhald Aßfalg untersucht den Begriff Co-Abhängigkeit, beschreibt Erscheinungsformen und zieht Schlussfolgerungen für Therapie und Prophylaxe.
  Monika Rennert

Was Sucht für die Familie bedeutet

Verlag Lambertus

  In feinfühliger Weise werden die Veränderungen und Abhängigkeiten innerhalb von Familien aufgezeigt, die durch die Sucht eines Familienangehörigen entstehen können.
  Helmut Kolitzus

Ich befreie mich von deiner Sucht - Hilfe für Angehörige von Suchtkranken

Verlag Kösel

  Helmut Kolitzus beschreibt Beispiele der Co-Abhängigkeit, zeigt aber auch Lösungswege auf, die u.a. etwas mit klar werden bzw. etwas mit Klarheit zu tun haben.
Für Süchtige und Angehörige
  Anne Wilson Schaef

Co-Abhängigkeit - Die Sucht hinter der Sucht

Verlag Heyne

  Anne Wilson Schaef beschreibt und untersucht den Begriff Co-Abhängigkeit zu Angehörigen aber auch zu Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft und stellt somit viele Formen und Bereiche der Co-Abhängigkeit dar.
 

Doppeldiagnose und psychische Störungen

  Helene und Hubert Beitler

Familienleben mit psychosekranken Kindern – Ein Ratgeber für Eltern

Verlag Psychiatrie-Verlag gGmbH

  Die Autoren klären über Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der Familie in der Betreuung und Begleitung chronisch psychisch erkrankter Kinder auf.
Der Inhalt gibt erste verständliche Einblicke in dieses Gebiet und auch in die damit verbundenen Probleme, die sich daraus in den Familien ergeben können.
  E. Gouzoulis-Mayfrank

Komorbidität – Psychosen und Sucht

Verlag Steinkopf Darmstadt 2003

  Die Autorin hat sich mit den Auswirkungen des Drogenkonsums bei psychotischen Patienten beschäftigt. Sie fordert eine effizientere Behandlung der Doppeldiagnosegruppe.
Das Buch ist sowohl für Fachleute als auch für Laien sehr empfehlenswert.
  Franz Moggi/Ruth Donati

Psychische Störungen und Sucht: Doppeldiagnosen

Verlag Hogrefe 2004

  In diesem Buch wird ein Überblick zu den wichtigsten Aspekten von Doppeldiagnosen und in übersichtlicher und verständlicher Form die Entstehung, Krankheitsursache und Behandlung beschrieben.
  Sucht und psychische Erkrankung
Was tun bei Doppeldiagnose?
Eine Orientierungshilfe von Eltern für Eltern

Bundesverband der Elternkreise Suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e.V. (BVEK)

Dortmunder Str. 22-24
48155 Münster
Tel. 0251/1420733
info@bvek.org

  Betroffene Eltern, deren Kinder von Sucht betroffen und zusätzlich an einer Psychose erkrankt sind, schildern ihren oft beschwerlichen Weg der doppelten Belastung.
In den Phasen der Ungewissheit, Gewissheit, Aggression, Verhandlungen, Depressionen, Annahme, Aktivität bis zur Solidarität heißt es, Kraft, Mut und Geduld zu bewahren.
Aus der Einleitung:
Glauben Sie an Ihre Elternkompetenz und nehmen Sie Hilfe in Anspruch!
  Ulrike Schäfer/Eckart Rüther/Ulrich Sachsse

Borderline-Störungen
Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

  Die Borderline-Störung ist eine psychische Erkrankung, die sowohl für den Betroffenen selbst als auch für seine Angehörigen eine schwierige Herausforderung darstellt.
Viele Verhaltensweisen widersprüchlicher Art, starke Stimmungsschwankungen, heftige Auseinandersetzungen führen zu Belastungen und Verzweiflung. Verlustängste und reale Trennungserfahrungen sind oftmals die Folge.
Der Ratgeber informiert über das Erkrankungsbild, mögliche Ursachen und Behandlungsstrategien. Selbsthilfe, verschiedene Therapieformen, der Einsatz von Medikamenten und Umgangsmöglichkeiten für die Angehörigen stehen im Mittelpunkt.
 

Drogen und Sucht

  Bundesverband der Elternkreise

Eltern und ihre suchtkranken Kinder

Verlag Lambertus

  Aus dem Buch: Das darf doch wohl nicht wahr sein…
Ratlosigkeit und Selbstvorwürfe sind meist die ersten Reaktionen, wenn Eltern entdecken, dass ihr Kind Drogen nimmt. Die Elternselbsthilfe ist in dieser Situation ein Weg, gemeinsam mit anderen Betroffenen die Problematik zu verstehen und die Krise zu bewältigen.
Dieser Leitfaden soll über die Arbeit solcher Elternkreise informieren…
  Eltern Selbsthilfe Freiburg

Warum in unserer Familie?

Herausgeber Eltern Selbsthilfe Freiburg

  Für Eltern von gefährdeten und drogenabhängigen Jugendlichen.
Ein Mutmachbuch
  Lisa Lindberg

Wenn ohne Joint nichts läuft

Verlag Walter

  Was man über Cannabis wissen muss…
Klar und verständlich, mitunter in bewegenden Momenten, beschreibt die Autorin aus Sicht einer betroffenen Mutter, wie Eltern eine Gefährdung erkennen und schon frühzeitig kompetent und einfühlsam handeln können…
  Else Meyer

Eltern im Drogenproblem – Erfahrungen durch Selbsthilfe

Verlag Academia

  Als betroffene Mutter hat mir dieses Buch sehr viel Mut gemacht, Verständnis geweckt und in jeder Hinsicht geholfen.
Dadurch, dass die Autorin selbst erlebt hat, wovon sie schreibt, hebt sich dieses Buch angenehm von den übrigen, eher theoretischen Werken zu diesem Thema ab.
  Ulla Rhan/Lina Rhan

Lieber high als Stinknormal

Verlag Kösel GmbH & CO

  Lina, heute 19, erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte. In stundenlangen Tonbandinterviews hat sie ihrer Mutter Ulla ihren Weg in die Abhängigkeit geschildert - und wie hart es war, wieder herauszukommen.
Ergänzt wird dieses Buch durch einen umfassenden Info- und Adressteil.
Dieses Buch habe ich als selbst betroffene Mutter gelesen. Es war am Anfang unserer Geschichte sehr hilfreich, da ich dort mehr auch über Drogen erfahren habe und die Beweggründe, was unsere Kinder bewegt, diese Drogen zu konsumieren.
  Brigitte Roth

Jeder kriegt die Kurve anders

Verlag Ueberreuter

  Lebenswege von Süchtigen mit Happy End. Dieses Buch beschreibt einige Lebensläufe und beinhaltet 10 Leitsätze für Eltern süchtiger Kinder.
  Doreen Schreiter

Rest In Peace - Das Ende der Realität

Verlag und Druck Telescope, Danilo Schreiter

  Aufstieg und den Fall der Autorin in der Drogenszene sowie ihre zweifelhafte Suche nach Anerkennung in dieser orientierungslosen Welt. Schonungslos spricht sie über ihren Drogenkonsum, ihren Absatz und ihren langen und harten Weg zurück in die Normalität.
Meine Empfehlung als betroffene Mutter, dieses Buch erst zu lesen, wenn man schon einwenig gefestigt ist in seiner eigenen Geschichte, aber trotzdem ein gutes Buch zur Aufklärung.
  SuchtReport

Dreizehn Wege aus der Sucht

SuchtReport Verlagsreihe, 1. Auflage 1994 - Antiquariat

  Kurzbeschreibung: Uns dürfte es gar nicht geben, sagen unabhängig voneinanderdreizehn Frauen und Männer. Tausende Alkohol- und Drogenabhängigerversuchen immer wieder, von ihrer Sucht los zu kommen.
Diese dreizehn Menschen haben es geschafft, in Selbsthilfe!
Sie berichten in packender, verständlicher Spracheüber ihren Weg aus der Hölle…
Dieses Buch macht Mut. Es zeigt: Leben, das entglitten ist, lässt sich zurückholen!
  Karl-Ludwig Täschner

Harte Drogen – Weiche Drogen

Verlag Trias

  Informationen und Rat für Eltern, Freunde, Lehrer und Betroffene.
Das Buch zeigt, wie Sie Ihr Kind oder andere gefährdete Personen schützen, woran eine Sucht zu erkennen ist und wie Sie am besten helfen können.
  Rolf Wille

Sucht und Drogen und wie man Kinder davor schützt

Verlag Beck’sche Reihe

  Der Verfasser weist Eltern und Erziehern Wege auf, wie einer Suchtentwicklung schon früh begegnet werden kann, was auf eine Ahängigkeit deuten kann und welche Möglichkeiten es gibt, Abhängigen den Weg aus der Sucht zu erleichtern.
  Lina und Ulla Rhan

"Ich rauche doch nur Joints" - Was Erwachsene über Drogen wissen sollten (und Jugendliche ihnen nie erzählen würden)

Kösel-Verlag

  Buchempfehlung einer betroffenen Mutter: Ich habe die tiefe Verbundenheit von Frau Rhan zu ihrer Tochter gespürt. Sie schreibt mit viel Verständnis sowohl aus der Sicht der Jugendlichen als auch aus Elternsicht, beleuchtet Sucht von vielen Seiten, plädiert für Verständnis, der Jugend ihren eigen Weg zu lassen und ihnen dabei - wenn erforderlich - hilfreich zur Seite zu stehen.
Bei der Beschreibung ihrer eigenen Geschichte gibt es keine Anklage oder Vorwürfe, dass die Tochter ihr Leben zerstört hätte, sondern gute Gedanken, die für Eltern hilfreich sein können. Enthalten ist auch eine kurze gut überschaubare Auflistung der unterschiedlichen Drogen.

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